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eSport erobert die Sportwelt

Inzwischen sollte es jeder mitbekommen haben, der sich mit eSport beschäftigt hat. Das kompetitive, professionelle Spielen von Computergames ist nicht mehr nur eine Randerscheinung. Auch Vereine und Persönlichkeiten in herkömmlichen Sportarten haben das bereits gemerkt und investieren kräftig in diesen neuen Zweig des Sportgeschehens. Wir wollen einen Blick auf die Gründe und den aktuellen Stand werfen.

Warum investieren die Vereine in den eSport?

Arena der ESL One Hamburg 2017 - eSport

Arena der ESL One Hamburg 2017

Als erstes sollten wir über die Gründe sprechen, die sich wahrscheinlich noch nicht im finanziellen Sektor befinden. Viel mehr versprechen sich die Vereine einen PR-Boost von ihrem Engagement im eSport. Da sich die Zielgruppen der Vereine im klassischen Sport und im eSport überschneiden, wird auf einen Sympathie-Bonus bei den eigenen aber auch fremden Fans gebaut. Außerdem boomt die Gaming-Industrie. Je früher die Vereine hier Fuß fassen, desto leichter werden sie es auch in Zukunft haben, ein Stück vom Kuchen zu bekommen.

Großes Thema FIFA

Es ist nicht verwunderlich, dass die Vereine aus den Fußballligen sich primär für FIFA interessieren. Insgesamt investieren derzeit zwischen 20 und 25 Profivereine in die Spielereihe von EA Sports, allein aus Deutschland kommen immerhin sechs davon:

  • VfL Bochum
  • RB Leipzig
  • 1. FC Nürnberg
  • Schalke 04
  • VfB Stuttgart
  • VfL Wolfsburg

Die bekanntesten FIFA-Namen aus den internationalen Ligen sind natürlich Manchester City, Paris Saint-Germain, AS Rom sowie der FC Valencia .

Andere eSport-Titel

Schalke 04 eSport

Schalke 04 eSports

Doch auch andere Spiele finden ihre Investoren in der Welt des Fußballs. Als Spiel mit den größten Spielerzahlen ist League of Legends sehr beliebt, da es die weitreichendsten Marketingerfolge verspricht. Bereits vor über einem Jahr knackte das MOBA die magische 100 Millionen-Spieler-Marke. Auch hier finden sich Paris Saint-Germain, der deutsche Verein Schalke 04 sowie alle drei Top-Vereine aus Instanbul – Besiktas, Fenerbahce und Galatasaray wieder.

Aufgrund der immer wieder auftauchenden Diskussionen in der Öffentlichkeit rund um das Thema Killerspiele gibt es noch nicht viele Vereine, die sich dem Spiel Counter-Strike: Global Offensive widmen. Allen voran jedoch hat der FC Kopenhagen beschlossen, sich hier niederzulassen und hat mit North ein CS:GO-Team unter die Fittiche genommen. Die Jungs um René ‚cajunb‘ Borg spielen zwar nicht unter dem Namen des dänischen Vereins, jedoch ist es in der Szene landläufig bekannt, dass beides zusammen gehört.

Vor wenigen Tagen kam dann der nächste Paukenschlag. Wie schon im Februar diesen Jahres – ein bisschen nebenbei – angekündigt, hat sich der Owner des NFL-Teams der Dallas Cowboys schon lange die Zusammenarbeit mit einem Dota-Team gewünscht. Diesen Wunsch hat er sich nun erfüllt und mit der Acquisition von compLexity Gaming den Schritt in den eSport gewagt. Die Organisation ist derzeit in 6 Spielen vertreten. Dazu gehören vor allem Dota2, CS:GO und Hearthstone.

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